Fruchtfliegen können Sie sich an schwülen Sommertagen rasch vermehren. Die winzigen Insekten verbreiten Hefen und Fäulnisbakterien, die Obst und Gemüse schneller verderben lassen. Eine Übertragung von Krankheiten ist aber sehr unwahrscheinlich. Besonders gerne naschen Fruchtfliegen an Obst, Fruchtsäften und Wein, die daher im Sommer nicht offen gelagert werden sollten. Einige Obstarten wie Äpfel, Birnen, Nektarinen oder Pfirsiche können im Kühlschrank aufbewahrt werden, während sich andere Früchte mit einer Fliegenhaube schützen lassen. Wer gärendes Obst und Gemüse sofort beseitigt, lockt Fruchtfliegen gar nicht erst an. Auch Reste von Wein, Sekt, Bier, Saft und Salatsoßen auf dem Geschirr bieten den Tieren gute Nahrung. Müll- und Komposteimer müssen regelmäßig geleert und gesäubert werden. Wer bereits eine „Fruchtfliegenplage“ in der Küche hat, kann Fallen aufstellen. Dazu wird Essig mit etwas Saft und einem Spritzer Spülmittel gemischt und in eine Schale gefüllt. Das Spülmittel nimmt der Flüssigkeit die Oberflächenspannung, so dass die Fliegen ertrinken. Der Duft von Nelkenöl, Sandelholz oder Basilikum soll die lästigen Insekten vertreiben.

Quelle: aid

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